Schulsanierung Nepal: Lernt unsere Projektmanagerin Raphaela kennen

Kathrin

Redakteurin
Zwischenzeitlich hat die Düsseldorfer Schmitz-Stiftung unseren Projektantrag genehmigt. Wir freuen uns riesig, dass die Sanierung der Schule in Nepal nun durch den EZ-Kleinprojektefonds gefördert wird. Und nicht nur das ganze Menschenfreude-Team freut sich, sondern vor allem die Menschen vor Ort in Nepal. Projektmanagerin Raphaela Goldschmidt, die selbst acht Monate an der Schule gearbeitet hat, hält uns auf dem Laufenden.
Menschenfreude Nepal Zitat

Während unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Narayan Pahari das School Construction Committee vor Ort in Nepal leitet, kümmert sich Raphaela zusammen mit ihrem Partner Julian Renne um das Projekt auf der deutschen Seite. Raphaela und Julian waren für rund acht Monate an der Schule als Volunteers und sind so in Kontakt mit Menschenfreude e.V. gekommen. Sie kennen also die Bedingungen, unter denen die Kinder und Lehrer ihren Schulalltag verbringen aus eigenem Erleben.

Als Volunteers waren Raphaela Goldschmidt und Julian Renne vor Ort in Nepal und haben die Kinder an der Schule betreut…

Was ist das Besondere an der Zusammenarbeit?

Raphaela: „Es gibt eine sehr gute, funktionierende Kommunikation. Denn wir kennen uns ja alle persönlich. Ich finde es gut, dass Narayan vor Ort ist. Er ist ein perfekter Dolmetscher und Vermittler zwischen uns und der Schulleitung. Er ist erreichbar für Fragen und kann Dinge klären.

Was ich ebenso großartig finde, ist die Tatsache, dass uns so viel Vertrauen geschenkt wird. Die Schulleiterin Tulsi ist sehr froh, dass wir da sind und helfen werden. Alle sind total happy und wir stehen in engem Kontakt.“

Was erhoffen sich die Menschen vor Ort?

Raphaela: „Sie sind unglaublich dankbar, weil sie wissen, dass sich endlich etwas verändern wird. Sie wissen, dass die Bedingungen an der Schule sehr schlecht sind und keine gute Lernumgebung bieten. Wenn ich nur an die Geruch der Toilettenräume denke, der sich durch das ganze Gebäude zieht. Das war während unserer ganzen Zeit dort sehr störend. Oder die kaputten Fensterscheiben. Wir mussten immer schauen, dass kein Kind dranfasst und sich verletzt.

Ich glaube, dass sie immer mehr das Gefühl und die Zuversicht bekommen, dass sich diese Dinge ändern werden. Und dass wir an sie denken und sie nicht alleine sind. Das kennen sie einfach nicht so aus der Vergangenheit.“

… über viele Stunden verbringen die Schüler in den kleinen und dunklen Klassenräumen. Die Ausstattung ist marode und alt.

Zum Hintergrund

Die Nepal Charter Primary School ist die einzige staatliche Einrichtung in der Region. Kinder aus wohlhabenderen Gesellschaftsschichten besuchen meist private Einrichtungen, für die Schulgeld erhoben wird. Kinder aus ärmeren Familien besuchen öffentliche Grundschulen – wenn überhaupt – müssen jedoch auch hier Gelder entrichten. Auch in Bezug auf unsere Partnerschule in Nepal ist das der Fall. Allgemein gibt die nepalesische Regierung wenig Geld für staatliche Schulen aus. Das Land ist arm und es wird wenig in Bausubstanz und Ausstattung investiert.

Mithilfe der Förderung durch die Schmitz-Stiftung aus dem EZ-Kleinprojektefonds wird nun die Substanz des Schulgebäudes und die Ausstattung deutlich verbessert. Mehr Informationen zu den Arbeiten gibt es in diesem Blog-Beitrag.

Wir bitten um Spenden für den Eigenanteil 

Um die Fördersumme abrufen zu können, benötigen wir einen Eigenanteil von 5.000€, für den wir aktuell sammeln. Unter anderem gibt es viele großartige individuelle Sammel-Aktionen unserer Mitglieder (Danke an Euch alle dafür!). Darüber hinaus haben wir unsere erste Crowdfunding-Kampagne gestartet und erhoffen uns auch hier zahlreiche Spenden für die Schulsanierung in Nepal.

Möchtet ihr helfen? Bei gofundme könnt Ihr für die Schulsanierung spenden.

Bitte helft uns, den Eigenanteil zu erreichen

Wenn Ihr das Nepal-Projekt unterstützen möchtet, freuen wir uns sehr.

 

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