Satzung

§ 1 Name/Sitz/Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Menschenfreude e.V.“. Er hat seinen Sitz in 53347 Alfter-Gielsdorf. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Gerichtsstand ist Bonn.


§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist es, mit finanziellen und Sachmitteln bedürftigen Kindern den Zugang in staatliche Bildungseinrichtungen in der ganzen Welt zu ermöglichen, systemisch die vorschulische Bildung, die Schul- und Berufsausbildung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen weltweit zu fördern sowie die Vernetzung der Lehrerausbildung mit europäischen Bildungseinrichtungen, durch Austausch, Fortbildung und Hospitation im Sinne der Förderung von Bildung und Erziehung entsprechend § 52(2) Nr.7 AO.
Der Verein unterstützt außerdem die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen, direkt oder indirekt, und er unterstützt Einrichtungen, die der Bildung von Kindern und Jugendlichen dienen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht u.a. durch Instandsetzungsarbeiten von vernachlässigten Bildungseinrichtungen, Gestaltung von Klassenräumen und deren Ausstattung mit Lernmaterialien und Betreuung von Straßen- und Waisenkindern in öffentlichen Schulen. Der Verein unterstützt ferner die Beschaffung aktueller didaktischer  Lehrmittel und hilft mit seinen Möglichkeiten, sich über die Lehrerausbildung beider Länder auszutauschen und ggfs. zu ergänzen. Außerdem sammelt und vermittelt der Verein Sachspenden, die den oben genannten Zwecken dienen.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Ausübung von Vereinsämtern nach der Satzung geschieht ehrenamtlich. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereines.

§ 3 Gemeinnützigkeitsrechtlicher Status

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Förderung der in § 2 der Satzung genannten steuerbegünstigten Zwecke verwendet. Die bedarfsgerechte Weiterleitung der Mittel erfolgt durch eine weisungsgebundene beauftragte Hilfsperson in deren Heimatland (i.S.d. § 57 Abs. 1 Satz 2 AO).

§ 4 Vereinsmitgliedschaft

Mitglied des Fördervereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist,  Ziele und Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen. Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung. Für Minderjährige muss die schriftliche Zustimmungserklärung des/der gesetzlichen Vertreter(s) vorgelegt werden.
Die Mitgliedschaft im Förderverein erlischt durch Kündigung, Tod, Ausschluss, Erlöschen der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen oder Auflösung des Vereins.
Die Kündigungserklärung ist dem Vorstand schriftlich zu erklären, sie ist nur zum Schluss des Kalenderjahres unter Einhaltung einer 3-Monatsfrist zulässig.
Ein Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann aus wichtigem Grund durch den Vorstand erfolgen. Als wichtiger Grund gilt insbesondere vereinsschädliches Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins, aber auch die Nichterbringung von Leistungen oder Beiträgen bei Verzug.
Gegen die Ausschlusserklärung des Vorstandes kann durch schriftlichen Antrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Erklärung die Mitgliederversammlung angerufen werden. Soweit der Vereinsausschluss durch Mehrheitsbeschluss der anwesenden Mitglieder bei der anstehenden Mitgliederversammlung dann bestätigt wird, ist der Beschluss über den Ausschluss endgültig.

§ 5 Beiträge

Es werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt Euro 30 pro Kalenderjahr.

§ 6 Vereinsorgane Organe des Vereins sind

– die Mitgliederversammlung
– der Vorstand.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden und zweiten Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

§ 8 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu diesen Aufgaben gehören insbesondere:

Führung der laufenden Geschäfte:

– Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
– Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
– Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung und Buchführung
– Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern.

§ 9 Wahl des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 2 Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann das Vorstandsamt des ausgeschiedenen Mitglieds bis zur nächsten Wahl einem anderen Vorstandsmitglied übertragen werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 10 Vorstandssitzungen

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom/von der Vorsitzenden oder den Stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind oder digital miteinander verbunden sind.

§ 11 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

– Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands
– Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung 

– Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern 

– weitere Aufgaben, soweit dies aus der Satzung oder nach Gesetz sich ergibt.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekanntgegebene Adresse gerichtet wurde.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich mit Gründen beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzugeben.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt.

Die Beschlussfassung der Mitglieder erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit 1/4 der anwesenden Mitglieder dies beantragt.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Satzungsänderungen bedürfen einer·3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.

§ 12 Protokollierung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.

§ 13 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählten 2 Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Prüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.

Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

§ 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 4/5 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu übertragen auf den Verein „Deutsche Kinderhilfswerk in Berlin, Leipziger Straße 116-118, Berlin“ der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden soll.

Alfter, 28.02.2020